UNESCO-Titel ging nach Leipzig: "fundamentale - Die junge Akademie" wurde von der UNESCO als "Offizielles Dekade-Projekt 2010/2011" ausgewählt.
Damit wird Bildung in- und aus Leipzig deutlich attraktiver...
Begonnen hatte alles als Initiative in Leipzig, die sich zum Ziel setzte, Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Im Zentrum stand der Ansatz, gemeinsam mit verschiedenen Bildungspartnern Angebote zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) umzusetzen. Dafür wurde die Initiative im Sommer 2009 im Rahmen des Wettbewerbs "Sei ein Futurist" ausgezeichnet.
Doch schnell wurden die Aufgaben vielfältiger. Es reicht nicht, BNE nur unter der jungen Generation erlebbar zu gestalten. Folgerichtig bietet fundamentale heute ein breites Spektrum von Angeboten - und das für alle Bildungsbereiche. Daneben besteht eine ausgeweitete Kooperations- und Unterstützungstätigkeit, die weder inhaltlich noch territorial begegrenzt ist.
Der Bereich der Bildungsforschung kommt dabei nicht zu kurz und untermauert das Alltagsgeschehen der jungen Akademie.
Im Sommer 2009 wurde fundamentale bereits beim Wettbewerb "Sei ein Futurist" ausgezeichnet, hat bestehende Angebote ausgeweitet, Aktionen und Prozesse initiiert sowie eine respektable Internet-Aktivität umgesetzt.
Im Februar 2010 erfolgte die Auszeichnung als "Offizielles UN-Dekade-Projekt 2010/2011".
Zwei Schwerpunkte für die weitere Arbeit haben sich bis heute ergeben:
Erstens: Ein BNE-geprägter Ansatz von Bildungsangeboten läßt sich nicht allein unter Kindern und Jugendlichen durchsetzen - was weiter nach integrativen
Angeboten durch fundamentale verlangt. -
Doch das ist nur Arbeit...
Schwieriger ist der zweite Punkt, der oft mit Enttäuschung verbunden ist...
Zweitens: Die Bereitschaft und Offenheit, sich den Anforderungen von BNE zu stellen, ist heute an vielen Bildungseinrichtungen wenig vorhanden. - Mehr noch: Einige Bildungseinrichtungen weichen dem Gedankenaustausch zur BNE geflissentlich aus. Es wird ignoriert und geschwiegen. UND: Es wird nicht selten dargestellt, es sei bezüglich Bildungsangeboten und deren Qualität nichts verbesserungswürdig, es sei alles auf dem neuesten Stand, viel wäre bereits investiert worden, weshalb auch kein Geld vorhanden sei...
Aber: Wer sich auf einen bereits erreichten Stand beruft bzw. als entscheidendes Kriterium "fehlendes Geld" für Bildung anspricht, hat so einiges nicht verstanden.
Fundamentale - Die junge Akademie aus Leipzig wird auch 2010 den Dialog sowohl im Bildungs- wie auch im Politikbereich weiter führen, um Ressourcen zur Verbesserung von Bildungschancen offen zu legen und besser ausnutzen zu können.
Wir hoffen, dass Dezernenten, Instituts- und Schulleiter nicht weiterhin ignorieren, schweigen bzw. Anfragen einfach "unter den Tisch fallen" lassen.
Und noch ein Hinweis an die Angesprochenen: Bildung für nachhaltige Entwicklung ist keine "zusätzliche" Angelegenheit - sie stellt Bildung bestenfalls in ein anderes Licht, entwickelt neue Perspektiven und Aspekte; verlangt Denken und "Handeln wollen". Und das ist zuallererst unabhängig von monetären Aspekten! Verantwortung wahrnehmen und Offenheit zeigen! Das ist der Ansatz, den fundamentale mit weiteren Akteuren teilen wird.